Für die Qualität von Betonoberflächen ist das Trennmittel entscheidend. Aus jahrzehntelanger Erfahrung heraus haben wir unsere Hochleistungsprodukte der SOK-Reihe gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt. Heute sind sie weltweit im Einsatz – im Fertigteilwerk ebenso wie im Hoch- und Tiefbau.
Betontrennmittel bestehen aus einer Grundflüssigkeit, in der die nötigen Additive gelöst sind. Als Grundflüssigkeit dient Mineralöl mit oder ohne entaromatisiertes Testbenzin, Ester- beziehungsweise Pflanzenöl oder – bei Emulsionen – Wasser. Als trennende Substanzen kommen in der Regel Fettsäuren und Ester zum Einsatz. Die Fettsäuren reagieren mit den Kationen im Betonwasser zu Metallseifen; diese bilden nach dem Erhärten des Betons die Sollbruchstelle zwischen Beton und Schalung. Die häufig verwendeten Ester werden vom stark alkalischen Beton (pH-Wert 12,9) zu Fettsäuren und Alkohol verseift. Die Fettsäuren reagieren anschließend mit den Kationen im Betonwasser, der Alkohol geht in die Zementmatrix über. Zusätzlich enthalten Betontrennmittel Additive, die Poren und Lunker verringern und Stahlschalungen vorübergehend vor Korrosion schützen.
| Carrier substance |
Mineralöle / teils mit Lösemitteln (ca. 80 bis 95 %)
Wasser (ca. 65 bis 85 %)
Wasser (ca. 65 bis 85 %)
| Chemically separating substance |
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| Fettsäuren und Ester |
Pflanzenöle, Ester (ca. 95 bis 99 %)
Yes
Yes |
Yes
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Yes
Yes |
Yes
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–
Yes
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MV-Lub – Betontrennmittel (Broschüre)
Nachhaltig bauen mit Betontrennmitteln (Broschüre)
MV-Lub – Trennmittel für Sichtbeton (Broschüre)
MV-Lub – Mischerschutz (Broschüre)
Betontrennmittel auf Mineralölbasis, mit oder ohne Lösemittel, sind im Fertigteilwerk und im Tiefbau weit verbreitet, weil sie vielseitig einsetzbar sind. Im Fertigteilwerk werden lösemittelhaltige Produkte häufig bevorzugt, wenn hochwertige Oberflächen bis zur Sichtbetonklasse SB4 und saubere Schalungen gefordert sind. Auch bei der Sofortentschalung sind sie gebräuchlich – lösemittelhaltige Varianten unterliegen allerdings der Gefahrstoffkennzeichnung.
Weil Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz an Bedeutung gewinnen, setzen sich in stationären Werken zunehmend Produkte auf Wasserbasis durch. Trennmittel auf Emulsionsbasis sind die jüngste Produktgeneration. Sie lassen sich auf allen gängigen Schalungsmaterialien einsetzen, auch auf Stahl- und kunststoffbeschichteter Holzschalung. Gegenüber lösemittelhaltigen Mitteln haben sie in Handhabung und Verarbeitung mehrere Vorteile: Sie sind nicht brennbar und beim Sprühen nahezu geruchsfrei.
Biogene Trennmittel auf Ester- oder Pflanzenölbasis eignen sich besonders für Wasserschutzgebiete, sind bei Kälte wegen ihrer Viskosität aber weniger wirksam. Eingesetzt werden sie zunehmend bei Betonfertigteilen wie Rohren, Schwellen und L-Steinen sowie bei der Sofortentschalung.
Wir haben die Antworten.
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