Herstellung und Einbau von Asphalt sind eine schmutzige Angelegenheit.
Bitumen, das als Bindemittel zwischen den Gesteinskörnungen dient, ist nicht wasserlöslich und verschmutzt jede Fläche, mit der es in Berührung kommt – und einmal verschmutzte Maschinen lassen sich nur schwer reinigen.
Deshalb müssen sie vorbehandelt werden.
Genau dafür gibt es Asphalttrennmittel:
Sie schützen die Oberflächen und verlängern die Lebensdauer der Geräte.
In der Praxis wird gelegentlich noch Diesel als Trennmittel verwendet. Das schädigt jedoch das Gefüge des eingebauten Asphalts und belastet die Umwelt erheblich. Moderne Asphalttrennmittel sind dagegen umweltverträglich und für den Anwender unbedenklich – und sie wirken bei allen Asphaltarten, auch bei Gussasphalt und Splittmastixasphalt.
Vor dem Auftragen von Asphalttrennmitteln müssen alle Flächen gründlich gereinigt werden. Beim Sprühen einen ölbeständigen Schlauch verwenden und den Druck auf 4 bis 6 bar einstellen. Empfohlen wird eine Flachstrahldüse aus Edelstahl. Alternativ lässt sich das Trennmittel dünn und gleichmäßig mit einem Pinsel auftragen.
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